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Funktionelle Magnetstimulation

Eine moderne Technologie in unserer Physiotherapiepraxis

Die funktionelle Magnetstimulation (FMS) ist eine vergleichsweise neue Therapieform in der physiotherapeutischen Behandlung. Sie nutzt gezielte elektromagnetische Impulse, um Muskeln und Nerven von außen zu stimulieren. Die Impulse dringen schmerzfrei durch Kleidung und Gewebe und lösen natürliche Muskelkontraktionen sowie neuromuskuläre Aktivierung aus.

Mit unserem FMS-Beckenbodenstuhl können insbesondere die Beckenbodenmuskulatur und angrenzende Strukturen effektiv trainiert werden – beispielsweise bei Beckenbodenschwäche, Inkontinenz oder nach Schwangerschaft und Operationen. Des Weiteren kann man mit diesem Stuhl (zusätzlich oder gesondert) die tiefe Rückenmuskulatur trainieren - bei Diagnosen wie Lumbalgie, Ischialgie, Bandscheibenvorfall oder -vorwölbung.

Zusätzlich nutzen wir eine freie Magnetspule, die flexibel am Körper genutzt werden kann. Dadurch lassen sich unter anderem folgende Bereiche unterstützen:

  • Unterstützung bei Knochenheilungsstörungen

  • Verbesserung der neuromuskulären Kontrolle und Durchblutung

  • Förderung regenerativer Prozesse im Gewebe 

  • Aktivierung und Training von Muskulatur

  • Behandlung peripherer Schmerzen

Unser FMS-Behandlungskonzept

Uns ist wichtig, dass jede Behandlung individuell sinnvoll eingesetzt wird. Deshalb beginnt die FMS-Therapie in unserer Praxis mit einer kostenlosen

45-minütigen Beratung und Probesitzung.

Buche Dir dazu einen Termin HIER

​​​Bei diesem Termin erklären wir zunächst die Funktionsweise der Magnetstimulation, mögliche Anwendungsbereiche und Ausschlusskriterien. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, die Therapie direkt selbst zu erleben: Wir testen gemeinsam ein passendes Programm, das auf Ihre Beschwerden und Ziele abgestimmt ist.

Wenn Sie von der Behandlung profitieren und diese fortsetzen möchten, können Sie anschließend 5er- oder 10er-Karten erwerben. Zusätzlich unterscheiden wir hierbei zwischen 30-minütigen und 20-minütigen Behandlungen. Die einzelnen Sitzungen können danach flexibel über unser Online-Buchungssystem geplant werden, sodass sich die Termine gut in Ihren persönlichen Wochenablauf integrieren lassen.

Hier geht's ​zum Buchungssystem! 

 

Wichtiger Hinweis 

Wie bei vielen medizinischen Anwendungen gibt es auch bei der funktionellen Magnetstimulation absolute und relative Ausschlusskriterien. Bestimmte implantierte elektronische Geräte (z. B. Herzschrittmacher), metallische Implantate im Behandlungsbereich oder andere medizinische Faktoren können eine Behandlung ausschließen oder eine individuelle Abklärung erforderlich machen.

Die absoluten Ausschlusskriterien werden selbstverständlich vor Beginn der Behandlung gemeinsam mit Ihnen geprüft. Bei relativen Ausschlusskriterien wie Epilepsie, Durchblutungsstörungen, Hautdefekte, hormonelle Überfunktionen und Tumoren beraten wir Sie gerne vorab telefonisch, um zu klären, ob eine Anwendung in Ihrem Fall sinnvoll und möglich ist. 

Für ein Beratungsgespräch bezüglich der Ausschlusskriterien melden Sie sich gerne unter der angegebenen Telefonnummer täglich zwischen 12:00 und 13:00 Uhr

Studienlage

Die genannten Effekte und Anwendungsbereiche wurden in verschiedenen wissenschaftlichen Studien untersucht. Eine Übersicht der zugrunde liegenden Studien sowie weiterführende Informationen finden Sie in der bereitgestellten PDF-Dokumentation des Herstellers, die Sie hier herunterladen können.

Folgende Indikationen sind wissenschaftlich belegt:

  • Harninkontinenz (S.6-22, S.33-39, S.41-45, S.103-104)

  • Dranginkontinenz bei Frauen (S.24-31)

  • Unkontrollierter Urinverlust (S.47-53)

  • FMS als Ergänzung zur medikamentösen Behandlung (Mirabegron) einer überaktiven Blase bei Frauen (S.55-64)

  • Stuhlinkontinenz (S.66-73)

  • Erektile Dysfunktion (S.75-77)

  • Nebeneffekte von FMS (S.79-92)

  • Kurzzeiteffekte von FMS auf überaktives Blasensyndrom (S.97-98)

  • Wirkungsdauer und Zufriedenheitsrate (S.100-101)

  • MS-Patienten mit Inkontinenz (S.106-110)

  • Muskuloskelettaler Schmerz (S.113-128)

  • FMS Funktionsweise (S.130-135)

  • Peripherer neuropathischer Schmerz (S.137-151)

  • Ischialgie (S.153-159)

  • FMS in Kombination mit Multifidusinjektion (S.161-168)

  • Muskelschwund (S.171-182)

  • Bauchmuskelkräftigung und Abbau von viszeralem Bauchfett (S.185-191)

  • Body Shaping (S.193-199)

  • Eigenschaften von FMS (S.202-203)

  • Benutzerbefragungen von FMS-Patienten (S.205-209)

 

 

*Hinweis: Die FMS-Behandlung stellt eine ergänzende physiotherapeutische Maßnahme dar. Der individuelle Behandlungserfolg kann – abhängig von Ausgangssituation, Beschwerden und weiteren Faktoren – von Person zu Person unterschiedlich ausfallen.

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